Surfen
Du träumst vom Surfen an den schönsten Stränden Europas? Wir zeigen dir die besten Spots, Camps und Tipps, damit dein Trip unvergesslich wird.
In diesem Guide bekommst du einen klaren Überblick über das Surfen: Du erfährst, wie Surfen funktioniert, welche verschiedenen Arten es im Surfsport gibt, wie du Schritt für Schritt Surfen lernst und welche Surfregionen in Frankreich, Portugal und sogar Deutschland für unterschiedliche Levels geeignet sind. Zusätzlich findest du in unseren Deep Dives weiterführende Infos zu Surfregeln, Wellenkunde, Ausrüstung und Surfbedingungen.
Was ist Surfen?
Surfen (Wellenreiten) ist das kontrollierte Gleiten auf einer sich bewegenden Welle mit einem Surfboard. Du paddelst hinter die Brechungszone (ins Line‑up), wählst den richtigen Moment, springst in den Take‑off und fährst die Welle entlang der offenen Schulter. Das klingt simpel – tatsächlich ist es ein Zusammenspiel aus Wellenverständnis (Timing), Körpermechanik (Position, Blickführung, Gewichtsverlagerung) und Safety (Etikette, Strömungen, Untergrund).
Es gibt verschiedene Disziplinen und Board‑Klassen: Softtops für den Einstieg (viel Volumen, fehlerverzeihend), Longboards (gleitstark, stylisch), Funboards (Übergang) und Shortboards (agil für Turns/Manöver). Deine Stance ist entweder Regular (linker Fuß vorn) oder Goofy (rechter Fuß vorn) – beides ist normal. Neben Meereswellen gibt es stehende Wellen (Flüsse, Wavepools). Die Boardkontrolle ist ähnlich, doch Anfahrt, Strömung und Sicherheit unterscheiden sich.
Wenn du schnell, sicher und mit Spaß starten willst, ist ein geführter Surfkurs die beste Abkürzung: passende Spots, richtiges Material, kleine Gruppen, Feedback – und damit mehr Wellen pro Session.
Surfsport: Welche verschiedenen Arten gibt es?
Surfen ist mehr als nur “aufs Board stellen und losfahren” – es gibt verschiedene Stile und Disziplinen, die jeweils ihren ganz eigenen Reiz haben. Der Klassiker: Wellenreiten im Meer, also das Surfen auf sich brechenden Wellen mit direkter Anfahrt. Hier unterscheidet man zwischen Shortboard, Longboard und Midlength-Style – je nach Boardlänge, Technik und persönlicher Vorliebe.
Daneben gibt es auch:
- Rapid Surfing – stehende Wellen in Flüssen oder künstlichen Anlagen
- Bodyboarding – mit kürzerem Board und Flossen, oft im Liegen
- Skimboarding – am Strand auf dünner Wasserschicht, oft mit Tricks
- SUP Surfing – Stand-up Paddling in der Welle
- Foil Surfing – mit Tragflügel unter dem Board, hebt über die Wasseroberfläche ab
Surfen lernen
Du willst endlich wissen, wie sich eine „echte“ Welle anfühlt? In unserem Guide „Surfen lernen“ zeigen wir dir, wie du sicher und strukturiert vom Weißwasser raus ins Line-up kommst – und dort deine erste grüne Welle surfst. Ob Theorie oder Praxis: Wir erklären dir Schritt für Schritt, was du brauchst, um entspannt und mit Fortschritt ins Wasser zu starten.
Welcher Spot ist anfängerfreundlich? Wie funktionieren Swell, Wind und Gezeiten – und was macht ein gutes Anfängerboard aus? Wir geben dir die Antworten und noch mehr: Sicherheitsregeln, Mini-Workouts für mehr Paddel-Power und clevere Tipps, mit denen du schneller besser wirst.
Surfen lernen ist kein Sprint, sondern ein Erlebnis – und genau dabei begleiten wir dich.
Surfreisen
Du willst endlich Wellenreiten lernen oder deine Technik verbessern, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Dann ist eine geführte Surfreise die ideale Lösung. In unseren Partnercamps bekommst du nicht nur hochwertiges Coaching und moderne Ausstattung, sondern auch ein rundum betreutes Reiseerlebnis.
Du entscheidest, wie aktiv oder entspannt deine Zeit wird: tagsüber im Wasser, abends beim Yoga, Barbecue oder einfach beim Chillen in der Hängematte. Gleichzeitig hast du Zugang zu erfahrenen Coaches, die dich individuell begleiten. So lernst du sicher, effektiv – und mit viel Freude. Dein Surfurlaub? Einfach buchen, ankommen, durchstarten.
Surfen in Frankreich
Frankreich ist seit Jahrzehnten die Surf-Destination Europas – und das völlig zurecht. Die Region Les Landes zwischen Bordeaux und den Pyrenäen bietet nicht nur weltbekannte Spots wie Hossegor oder Moliets, sondern auch endlos lange Sandstrände mit idealen Bedingungen für Surf-Anfänger:innen und Fortgeschrittene.
Die breiten Sandbänke der französischen Atlantikküste sorgen fast ganzjährig für sauberes Weißwasser und grüne Wellen – perfekt, um erste Take-offs zu lernen oder an deiner Technik zu feilen. Und auch das Drumherum stimmt: Lagerfeuerabende im Pinienwald, Campingplätze direkt hinter den Dünen und eine entspannte Camp-Atmosphäre machen Surfen in Frankreich zu einem echten Erlebnis.
Surfen in Portugal
Portugal ist ein wahres Surf-Mekka – mit vielfältigen Spots, konstantem Swell und mildem Klima fast das ganze Jahr über. Ob du in der chilligen Surfstadt Ericeira, an den legendären Beachbreaks von Peniche oder an den wilden Küsten der Algarve unterwegs bist: Hier findest du die richtige Welle für jedes Level.
Im Sommer gibt’s kleinere, geordnete Wellen – ideal für Einsteiger:innen. Im Herbst und Winter wird es anspruchsvoller: Die Swells werden größer, die Line-ups leerer. Und wenn du Glück hast, kannst du sogar Big Wave Surfer:innen in Nazaré bestaunen.
Die Infrastruktur ist top: Es gibt zahlreiche Camps, Lodges und Surfhäuser, viele davon direkt am Spot und mit Komplettangeboten aus Surfkurs, Yoga, Verpflegung und Transfers.
Surfen in Deutschland
Surfen in Deutschland? Klingt ungewöhnlich – ist aber definitiv möglich! Neben Nord- und Ostsee-Spots wie St. Peter-Ording, Sylt oder Warnemünde hat sich in den letzten Jahren besonders eine Szene entwickelt: Rapid Surfing auf stehenden Wellen.
Von der berühmten Eisbachwelle in München über Citywaves in Berlin bis hin zu neuen Surfparks – in Deutschland kannst du das Wellenreiten lernen, trainieren und verbessern, ohne ans Meer zu reisen.
Auch an der Küste lässt sich bei Ost- oder Nordseeswell einiges rausholen – besonders für Einsteiger:innen, die erste Erfahrungen sammeln oder Surftechniken festigen wollen. Mit dem richtigen Forecast-Check (und etwas Geduld) lohnt sich auch hier der Weg ins Wasser.
Sicherheit im Wasser
Surfen sieht locker aus – ist aber ein Wassersport mit echten Herausforderungen. Damit jede Session sicher bleibt, solltest du dich frühzeitig mit den Grundlagen der Surf-Sicherheit vertraut machen. Das beginnt schon an Land: Weißt du, wie man Strömungen erkennt? Was bei einem Wipeout zu tun ist? Oder wer im Line-up eigentlich Vorfahrt hat?
In unserem Sicherheitsbereich findest du alles, was du für einen sicheren Start ins Wellenreiten brauchst:
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Die wichtigsten Surfregeln & Etikette im Wasser
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Tipps zur Selbsteinschätzung und zum Spot-Check
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Umgang mit Rip Currents, Felsen und Untergründen
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Erste-Hilfe-Grundlagen bei Cuts, Quallen & Co.
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Warum ein Warm-up (und Cool-down) mehr ist als nur Routine
Surf-Glossar
Du liest von Duckdives, Line-ups, Leashes oder Sets – aber weißt nicht genau, was das alles bedeutet? Kein Stress! In unserem Surf-Glossar von A bis Z erklären wir dir alle wichtigen Begriffe aus der Welt des Surfens – klar, kompakt und ohne Fachchinesisch.
Das Glossar ist ideal, wenn du neu einsteigst oder dein Wissen auffrischen willst. Von Materialbegriffen über Techniken bis zur Wellenkunde findest du hier alles, was du brauchst, um im Gespräch (und im Wasser) nicht unterzugehen:
- Surfboards & Zubehör: Was ist ein Twin Fin, was macht ein Softtop aus?
- Technik & Manöver: Take-off, Cutback, Duckdive – erklärt mit Bildern & Tipps
- Surfkultur & Slang: Was bedeutet „Kook“? Und was ist ein „Set Wave“?
- Wetter & Forecast: Swell-Periode, Offshore, Wind-Chop – endlich verständlich


















